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<pre>Kein Wunder: Wachgerüttelt vom jüngsten Aussetzer beim VfL Bochum, sollte die Mainzer Defensive dieses Mal nun schon wieder deutlich konzentrierter zu erwarten sein.  <p> Anstelle der Geißböcke tun sich somit nun stattdessen die Freiburger als großer Nutznießer der Niederlagen-Schwemme im obersten Tabellendrittel hervor; weil nahezu alle besser platzierten Mannschaften patzten, fällt der hart erkämpfte Heimsieg gleich doppelt ins Gewicht.  <p>  Das weiß auch der Cheftrainer. „Mit so einer Stimmungslage, wie wir sie haben, wird es nicht funktionieren“, so Schwarz. Aber auch sportlich stimmt eigentlich sehr wenig zuversichtlich, dass in Berlin die Negativ-Serie enden könnte. <p> Dabei war es auch bei mir vor allem am Augsburger Sensationscoup gegen die Bayern festzumachen, dass namentlich mit den auf Absicherung bedachten Kombis nicht viel anzufangen war. <p>  Schon allein aufgrund der erwähnten Frankfurter Auswärtsschwäche können wir diesbezüglich aber kein allzu großes Problem erkennen — zumal der Gast wahrscheinlich noch immer damit beschäftigt ist, einen mentalen Haken hinter das am Dienstag absolvierte Halbfinale im DFB-Pokal zu setzen.  </pre>


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<pre>Zwar wird der amtierende Zweitliga-Meister vermutlich vor allem den nun wieder anstehenden Duellen gegen die Bayern, Dortmund & Co. entgegenfiebern; nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres dürfte in der Hauptstadt aber fast ebenso wenig zu holen sein.  <p> Allerdings wird der HSV wohl oder übel an der Weser gewinnen müssen, um ein solch unschönes Szenario abzuwenden. Selbst der Status des Angstgegners dürfte die Rautenträger an diesem Freitag nach unserer Prognose kaum vor einer Pleite gegen die Dortmunder Borussen bewahren können.  <p>  Bremen spielt zwar eine durchschnittlich gute Saison, konnte aber nur einen Sieg bei vier Niederlagen und einem Remis in den vergangenen sechs Spielen feiern. Werder konnte nur zwei der letzten zwölf BUndesliga-Duelle gegen Hoffenheim gewinnen (5U, 5N). Die TSG ist seit sieben Spielen an der Weser ungeschlagen (2S, 5U) – nur gegen Köln konnte man eine gleich lange Serie in der Geschichte aufbieten. Spricht fast alles für Hoffenheim, deshalb wird die TSG nicht verlieren! <p> „Wir spielen zu Hause derzeit mit einem ganz anderen Selbstverständnis. Jetzt müssen wir auswärts ein anderes Gesicht zeigen.“ <p>  Legen die Bremer am Wochenende jedoch eine ähnliche Performance wie beim 0:3 gegen Leverkusen an den Tag, dürfte wohl selbst dem Gastspiel in Hannover nichts Zählbares entspringen.  </pre> 


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<pre> Mit dem ersten Saisonsieg konnte der Hamburger SV seinen Punktestand am vergangenen Sonntag nahezu verdoppeln. Im aktuellen Überschwang wird vom Dino im kommenden Heimspiel gegen den FC Augsburg nun gleich der Sprung auf die 10-Zähler-Marke anvisiert.  <p> „Das betrachten wir nicht als Sorge. Jeder Verein hat seine eigene sportliche und wirtschaftliche Philosophie.“ Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass bis zur Schließung des Transferfensters am 3Januar auch bei den Lilien noch etwas passiert.  <p>  Diese sensationelle Bilanz gilt es nun bei einem Gegner auszubauen, der vor heimischem Publikum gleichfalls so seine Probleme hat: Mehr als einen mageren Dreier zogen auch die Jungs von Huub Stevens in den neun absolvierten Heimspielen nicht an Land. <p>  So resultierten gleich drei Gegentore bei der 1:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt aus Kontersituationen. Da sich der VfB im Abschluss zugleich ziemlich ineffektiv erwies, konnte selbst die spielerische Überlegenheit die Schwaben nicht vor einer weiteren Niederlage bewahren. <p>  Angesichts des geringen Durchschnittsalters steht den Neulingen zudem kaum eine erfahrene Schulter zur Verfügung, an der es sich in schlechten Zeiten anzulehnen lohnt: Beim Ligastart ist nun möglicherweise noch nicht einmal der olympische Brasilien-Fahrer Nils Petersen an Bord.  </pre>


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<pre> Dank des 3:2-Erfolgs gegen den HSV hatte sich der königsblaue Himmel unter der Woche ein kleines bisschen aufgehellt; beim anstehenden Gastspiel in Köln steht dem FC Schalke nun aber möglicherweise schon wieder neuer Ã„rger ins Haus.  <p> In der Bundesliga wird derzeit von einer illustren Ansammlung von Außenseitern zum Sturm auf die schwächelnden Bayern geblasen: Nun wird sich im Duell zwischen der Hertha und dem FC Köln entscheiden, mit wem es der Rekordmeister auch auf etwas längere Sicht zu tun bekommt.   <p> – Marco Höger maß dem in Freiburg verpassten Tabellensprung nur eine erstaunlich untergeordnete Bedeutung bei. <p>  Weigl und Kagawa sind schließlich bei weitem nicht die einzigen Schützlinge, die unter Tuchel eine Leistungsexplosion erleben. Als weitere Beispiele dienen der sichtlich wiedererstarkte Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan oder Mathias Ginter.  <p> Ein ganz seltener Fehler von Manuel Neuer, der einen Eckball durch die Finger flutschen ließ, ermöglichte den Fuggerstädtern den Ausgleich. Felix Götze drückte den Ball über die Linie.  </pre>


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<pre> Nachdem es im vergangenen Jahr gerade einmal zu kümmerlichen drei Auswärtssiegen reichte, setzte sich das Drama jüngst auch in der neuen Spielzeit fort: Die Freude über den Auftaktsieg gegen Schalke wurde von einer denkbar unnötigen Schlappe in Darmstadt gleich wieder gehörig ausgebremst.  <p> Angesichts des in der jüngsten Transferperiode entfalteten Aktionismus ist es somit wirklich ziemlich dünn, was der neu aufgestellte HSV bislang zu bieten hat; trotz erweiterter personeller Möglichkeiten ist dem Dino auch in diesem Jahr eine lange Zitterpartie im Tabellenkeller fast schon gewiss.  <p>  An einen vollen Erfolg der Berliner wollen die Wettfreunde indes nicht glauben. Zwar ist die Hertha in den letzten drei direkten Begegnungen zweimal als Sieger vom Platz getreten, da ein Punktgewinn der Schwaben uns nur noch als eine Frage der Zeit erscheint, legen wir uns bei der Prognose auf ein gerechtes Unentschieden fest. <p>  Dabei war der späte Zeitpunkt der Vertragsunterschriften aber nicht dem fehlenden Engagement des Vereins anzulasten: Etliche interessanten Kicker schlugen die Offerte entweder sofort aus — oder warteten erst einmal ab, ob sich nicht doch noch andernorts eine bessere Option ergibt.  <p> Gewohnheit waren für den Ã–sterreicher bislang auch Pleiten gegen den FC Bayern München. Dreimal sahen sich Stöger und der FC seit der Bundesligarückkehr im Vorjahr mit dem Ligaprimus konfrontiert, dreimal zogen sie am Ende den Kürzeren (Gesamtscore: 1-10).  </pre>


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